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Wir setzen Sie unter Spannung - Elektrizität für Malchow und Ortsteile

Aufgabe der Stadtwerke Malchow ist es, eine kontinuierliche und störungsfreie Elektroenergieversorgung der Stadt Malchow sowie der unmittelbar angrenzenden Ortschaften zu gewährleisten.

Elektroenergieversorgung

Die Stadtwerke Malchow haben am 01.Juli 1998 die Elektroenergieversorgung in der Stadt Malchow übernommen. Sie versorgen die Innenstadt von Malchow sowie die Ortsteile Lenz, Biestorf, Laschendorf, die Stadtrandsiedlung und die Thälmannsiedlung mit Strom. Den Strom beziehen die Stadtwerke Malchow aus dem 110/20 kV Netz unseres Vorversorgers. Die Hauptversorgung erfolgt aus dem Umspannwerk Röbel über ein 20 kV Kabel sowie über eine 20 kV Freileitung, die in die Übergabestation der Stadtwerke Malchow einspeisen. Die ländlichen Gemeinden werden direkt von den 20 kV Freileitungen der E.ON edis AG über die Transformatorenstationen der Stadtwerke Malchow versorgt.


Die Stadtwerke Malchow betreiben 46 Transformatorenstationen in denen die Spannung von 20.000 Volt auf 400/230 Volt umgespannt wird. Aus den Trafostationen wird der Strom dann in das Niederspannungsnetz eingespeist und über den Hausanschluss und die Messeinrichtung zu den Kunden transportiert. Insgesamt versorgen die Stadtwerke Malchow ca. 4500 Haushalte und ca. 70 Gewerbekunden mit Elektroenergie.

Die Geschichte der Stromversorgung in Malchow

Anfang des 20. Jahrhunderts begann in Malchow in der Güstrower Straße mit einer Eigenerzeugungsanlage die Geschichte der Stromversorgung in Malchow. An die öffentliche Stromversorgung, die 1922 mit dem Bau einer 15 kV Leitung von Güstrow nach Teterow und von dort über Malchin nach Waren begann, wurde Malchow zunächst nicht angeschlossen.

Erst 1925 wurde Malchow über eine Leitung des damaligen Lieferanten, die Elektrizitäts-Lieferungs-Gesellschaft (ELG), aus dem öffentlichen Netz versorgt. Die Leitung führte damals von Waren über Roez und Penkow nach Malchow.

1929 folgte dann der Bau einer weiteren 15 kV Leitung von Güstrow über Wendisch- Priborn, Malchow nach Waren. Die ersten Stationen im Gebiet um Malchow wurden dann in Karlshof, Silz und Nossentiner Hütte errichtet.

Am 15. April 1931 fasste der Landtag von Mecklenburg - Schwerin den Beschluss, die Märkischen Elektrizitätswerke AG (MEW) als Landesversorgungsunternehmen einzusetzen. Die MEW war bereits Stromversorger in Ostmecklenburg und Vorpommern. Sie errichteten 1933 eine 100 kV Leitung von Finow nach Güstrow, an die das Umspannwerk Waren angeschlossen wurde. Diese Leitung wurde bis 1956 mit 40 kV betrieben.

Zur Versorgung der Rüstungsindustrie in Malchow wurde 1939 eine Doppelholzmastleitung, die sogenannte Tormastleitung, von Waren nach Malchow gebaut. Diese Leitung ist auch heute noch nach gründlicher Renovierung in Betrieb.

1956 erfolgte die Umstellung des noch aus den Anfängen der Stromversorgung bestehenden Gleichstromnetzes in der Innenstadt von Malchow auf Drehstrom. Durch den Bau des Teppichwerkes in Malchow erhöhte sich der Strombedarf 1977 beträchtlich. Dies machte eine umfangreiche 20 kV Verkabelung und den Bau eines Schalthauses notwendig. Dieses Schalthaus wurde 1998 im Zuge der Übernahme der Stromversorgung durch die Stadtwerke Malchow rekonstruiert und ist heute der Hauptübergabepunkt an die Stadtwerke Malchow.

Die Einspeisung der Stadt Malchow erfolgt über mehrere Leitungen der E.ON edis AG in dieses Schalthaus, wobei die Haupteinspeisung über ein 20 kV Kabel aus dem Umspannwerk Röbel erfolgt. Das Schalthaus der Stadtwerke Malchow befindet sich direkt neben dem im Birkholz III stehenden Schalthaus der edis. Zwischen diesen beiden Schaltstationen liegen zwei separate 20 kV Systeme über die die Stadt Malchow versorgt wird.