Das Jahr 2025 geht als eines der ereignisreichsten in die Geschichte der Stadtwerke Malchow ein. Zahlreiche Baumaßnahmen in allen Versorgungssparten prägten die Arbeit des Unternehmens und setzten wichtige Weichen für die Zukunft der Region.
Trinkwasserversorgung: Weichenstellung für die nächsten 100 Jahre
Mit der Erschließung neuer Brunnen im Wald nördlich von Malchow sicherten die Stadtwerke die Trinkwasserversorgung des gesamten Amtsgebiets für die kommenden fünfzig bis hundert Jahre – ein historischer Meilenstein.
Abwasser und Strom: Investitionen in die Zukunft
Neue Abwasserleitungen entstanden unter anderem in der Beethovenstraße, der Straße der Jugend und im Kirchhofsweg. Gleichzeitig wurden zahlreiche Pumpwerke in den dörflichen Gemeinden saniert. Im Stromnetz verlegten die Stadtwerke mehrere Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, etwa im Alt Schweriner Weg und in der Westsiedlung. Zwei neue Trafostationen gingen in Betrieb (Bild). Gemeinsam mit der Politik bereiteten die Stadtwerke zudem die Leistungserhöhung des Netzverknüpfungspunktes vor – ein entscheidender Schritt für Malchow als Wirtschafts- und Wohnstandort. Zwei neue PV-Anlagen mit einer Spitzenleistung von 100 kW unterstützen die Energieversorgung.
Gasnetz und Biomethan: Modernisierung auf ganzer Linie
Trotz des intensiven Ausbaus des Stromsektors bleibt das Gasnetz ein zentraler Baustein der Versorgung. 2025 modernisierten die Stadtwerke Hausanschlüsse und Verteilarmaturen – Sicherheit hat hier oberste Priorität. Schon jetzt fließt in unseren regionalen Gasnetzen ein sehr großer Anteil Biomethan, welches vor Ort produziert und konsumiert wird. Unser Bundesland hat damit seine Abhängigkeit von fossilen Gasimporten drastisch reduziert. Wir glauben fest an die Zukunft von Biomethan und haben deshalb im vergangenen Jahr fast eine Millionen Euro in unserer Biogasanlage in Groß Kelle investiert. Unter anderem wurde eine neue „Fütterung“ gebaut.
Fernwärme und Elektromobilität: Wachstum und Innovation
Das Fernwärmenetz wurde um rund 30 Prozent erweitert. Zudem startete die Wiederinbetriebnahme des alten Heizhauses an der Kita Spatzennest. Im Bereich Elektromobilität nahmen die Stadtwerke 14 neue Ladepunkte in Betrieb, z. B. in Alt Schwerin, Fünfseen und Zislow.
Rekordinvestitionen durch Synergien
Mit über 5,5 Mio. Euro investierten die Stadtwerke Malchow so viel wie nie zuvor in die Versorgungsinfrastruktur der Region. Trotz der Rekordsumme bleiben die Maßnahmen für das Amt vergleichsweise kostengünstig. Der Grund: Durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und die gezielte Bündelung von Baumaßnahmen entstehen erhebliche Synergieeffekte. Wird beispielsweise eine Abwasserleitung erneuert, werden in der Regel gleichzeitig auch Strom- und Trinkwasserleitungen modernisiert.
Ein großer Dank geht an unsere Kunden, die Kommunalpolitik und die regionalen Fachfirmen!
Ihr Vertrauen, Ihr Rückhalt und Ihre Expertise haben diese Erfolge erst möglich gemacht. Wir sind stolz auf die gelungene Zusammenarbeit und freuen uns auf alles, was noch kommt.
zum Bild: Wilko Teschke und Mathias Kriehn bei der Inspektion des neuen Trafos im Wald